25.10.2018 São Salvador da Bahia de Todos os , kurz Salvador.

img_5837-864x5763827979024461436555.jpgEndlich im Land des Samba angekommen. Schon der erste Blick von Board, hiess uns Willkommen.

Wir wurden von Brasilianischen Frauen in ihrer Tracht begrüßt. Jeder bekam das traditionelle Freundschaftsband umgebunden. Es wird mit 3 Knoten am Handgelenk befestigt. Die Sage sagt, wenn sich das Band von selbst löst, hat man 3 Wünsche frei. Man muss nur daran glauben .Wir hatten einen Tagesausflug gebucht und starteten mit unserer Reisegruppe von 9 Personen. Als erstes ging es zur Allerheiligen Bucht. An dieser Bucht wurde 1549 die Stadt Salvador im Bundesstaat  Bahia gegründet. Die Stadt hat 2,9 Millionen Einwohner und ist insgesamt 707 Quadratkilometer groß.

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Darum schauten wir uns zuerst in der Allerheiligen Bucht um. Es gibt Straßenverkäufer und Künstler jeglicher Art.

Unser Reiseleiter heißt Markus, er ist ein deutscher Aussteiger und lebt bereits 12 Jahre in Salvador. Beste Voraussetzungen, um uns die Stadt näher zu bringen. Nachdem wir die Festung mit dem Leuchtturm besichtigt hatten, zeigte uns Markus die Oberstadt „Cidade alta“ . Das Herz der historischen Altstadt schlägt in der Oberstadt, im Pelourinho Viertel.  Auf dem Weg zu unserem Auto wurden wir von einer Brasilianerin entdeckt, die gerne gegen Geld, Fotos mit uns gemacht hätte.

Ich hatte von dem Pelourinho Viertel schon gehört. Dort wurde das Musikvideo von Michael Jackson für den Hit „They don’t care about us“ gedreht. Ich war sehr gespannt.

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Doch zuerst fuhren wir zum Largo Pelourinho, ein schönes Plätzchen, um die Szenerie auf sich wirken zu lassen. Die kleinen Häuschen gehören meistens zu einer Großfamilie. Es ist die ärmere Schicht die dort lebt. Es ist auch kein Eigentum.

Vorbei an der “ goldenen Kirche“ Igreja e Convento São Francisco. Überladen mit vergoldetem Schnitzwerk, Putten und Heiligenfiguren.

Weiter geht es durch die Altstadtgassen. Ich spüre die Lebensfreude und die Liebe zur Musik.  Überall ertönen Sambatrommeln.

Aufgefallen ist mir die extreme Sauberkeit der Stadt. Wir sahen die älteste Bibliothek und die erste Universität der  Stadt. Aber am schönsten waren die bunten Gassen.

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Weiter ging es zum Praça da Sè, ein Platz für eine Kaffee Pause. Endlich ein guter Kaffee, auf dem Schiff der Kaffee schmeckt mir nicht.

Jetzt ist es Zeit den Weg zurück zur Unterstadt zu nehmen. Vorbei an weiteren Sehenswürdigkeiten.

Angekommen am Elevador Lacerda, dieser Aufzug trennt die Oberstadt von der 70m tiefer gelegenen Unterstadt. Von hier hat man einen schönen Blick über die Stadt.

Es gäbe noch soooo viel zu sehen, die schönen Strände, die Märkte und vieles mehr.

Aber wir müssen zum Schiff zurück.

Tschüß, schönes Salvador

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23.10.2018 Äquatorüberquerung

Endlich ist es soweit. Neptun und sein Gefolge sind an Board. Wir möchten alle getauft werden. Aber Neptun sagt, wir müssen erst einige Prüfungen machen.

Es ging darum, Neptuns Haare zu Essen, sein Gehirn zu Kosten und einen toten Fischkopf zu Küssen. Zuletzt gab es ein Getränk. Es waren zwar alles Lebensmittel, aber so ekelhaft gewürzt, das es schon eine Überwindung war, alles herunter zu bekommen. Auch der Kuss an dem stinkenden Fischkopf war ekelig. Nach bestandener Prüfung gab es von Neptun mit der Klobürste die Taufe und jeder bekam einen neuen Namen. Ich bin jetzt der gefährliche Riff Barsch. Zum Abschluss gab es eine Taufurkunde mit Autogramm vom Künstler Anderson Farah

17.10. – 21.10.18 Hafen Mindelo, Kap Verden, Insel São Vincente

 

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Endlich in Mindelo angekommen Geplant 8Uhr Morgens, Ankunft 14 Uhr. Wir hatten einen Tagesausflug gebucht, der natürlich gecancelt wurde. Buchbar war die Halbtagestour. Also machten wir uns auf, zur Inseltour.

Der erste Stop war am Fischmarkt und Gemüsemarkt. Anschließend gab es einen kleinen Spaziergang durch die Stadt.

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São Vincente wurde am 22.1.1462 von dem Portugiesischen Seefahrer Diogo Afonso entdeckt. Die Stadt Mindelo hat 70.000 Einwohner.20181017_153745-756x10084259650200644602380.jpg

Es gibt einige kleine Geschäfte, Cafe’s und Restaurants. Ich fand auch einen Friseur Salon. 😁20181018_160805-600x8006239514246013812539.jpg

Interessant war auch eine Künstlerische Werkstatt. Auch dabei, ein kleines Atelier.

Weiter ging es mit dem Bus zum Monte Verde, um die Aussicht zu geniessen.

Anschließend die Küste entlang

Abends nutzte ich die Gelegenheit, alleine in Mindelo Essen zu gehen. Ich hatte keinen Bock  mit 800 Leute in ein Hotel gekarrt zu werden. Es wurde ein sehr schöner Abend. Nachdem ich im Nautilus, einem  Fisch Restaurant , sehr gut gegessen habe, gab es Life Musik. Das Lokal füllte sich mit Einheimischen. Ich saß alleine an einem vierer Tisch. 2 Frauen suchten einen Platz, ich bat sie zu mir. Sie freuten sich sehr darüber. Die offizielle Landessprache ist portugiesisch. Aber durch den Afrikanischen Einfluss wird hier auch viel Kreolisch gesprochen. Gott sei Dank, sprachen die zwei auch englisch. So konnten wir uns gut unterhalten. Ich erfuhr, das sie Geschwister waren, Evelise Gomes arbeitet im Kultur Zentrum und war sehr Interessiert daran zu erfahren, was wir über ihre Insel an Board erfahren. Sie hatten so einen Spass mit mir, das sie spontan ihre Freunde anrief, doch auch auf ein Bier vorbei zu kommen. Die Freunde waren auch sehr nett, der Freund von Evelise war ein echter Rastamann mit herrlichen Zöpfe. Der andere war ein Portugiese. Schade, mein Akku war leer, so konnte ich keine Fotos machen. Es floss eine Menge Bier. Die Schwester von Evelise griff sich spontan das Mikro und sang für mich ein Kapverdisches Freundschaftslied. Ich war hingerissen von ihrer schönen Stimme. Zum Abschluss fuhren sie mich zum Schiff zurück. Das war wirklich ein wunderschöner Abend.

So schön es in Kapverden war , freute ich mich das es heute Morgen hiess, Leinen los

 

14.10. Besuch der Blumeninsel Maidera

Endlich Sonne.                                                            Vor dem Schiff tanzte eine Folklore Gruppe um uns auf Maidera ein zu stimmen.                           20181014_094654

Wir machten uns auf, den Botanischen Garten zu besuchen. Dazu mussten wir rauf auf den Berg Monte. Es gab zwei Möglichkeiten, die Seilbahn und den Bus. Wir entschieden uns für den Bus. Auf dem Monte angekommen, kamen wir an der Korb Schlitten Station vorbei. Damit kann man 2km abwärts fahren. Dazu stehen 2 Mann am Ende des Schlitten und führen ihn.

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Macht sicherlich eine Menge Spaß und kostet 25€. Aber am Sonntag war Ruhetag.

Im Botanischen Garten gab es viel zu laufen und zu sehen. Ausserdem konnten wir Maidera Wein kosten. Es gab trockenen und süßen, für mich schmeckten beide, eher wie Likör.

 

Unser Zeitplan geriet hörig ins Wanken. Wir wollten eigentlich noch ein Fischerdorf besuchen, aber die Zeit reichte nur noch für einen Besuch der Stadt Funchal. Also schnell mit dem Bus wieder runter in die Stadt. Wir fanden sogar einen offenen Supermarkt, Sylvia hatte ihr Schampoo vergessen. So schlenderten wir durch den Ort, aßen Eis und tranken einen leckeren Kaffee.

Auf dem Weg zum Schiff kauften wir uns noch einen Sonnenhut.

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Alle Mann an Board hieß es um 18.30Uhr

See Tag 16.10.18 Crew Alert

 

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Wir wollten gerade zum Frühstück, da ertönte ein Alarm. Wir dachten erst, es ist eine Übung, aber der Alarm hörte nicht auf. Es ertönte eine Stimme aus dem Lautsprecher, Crew alert Crew alert. Unsere Kabine ist auf Deck 6, so konnten wir sehen das die Rettungsboote heruntergelassen wurden. Ausserdem liefen Gäste mit Schwimmweste vor unserem Fenster. Seltsam dachten wir, keine weitere Durchsagen, nur der schrille Ton der Alarmanlage. Ok, dachte ich, gehen wir mal nach draussen und schauen was los ist. Überall auf dem Gang stand das Personal in ihrer Notausrüstung. Auf Frage an der Rezeption wurde uns gesagt, wir sollten in unserer Kabine auf weitere Anweisungen warten. Der Alarm schrillte weiter. Ich benutzte meine Ohrstöpsel , der Ton war furchtbar laut. Endlich, nach einer halben Stunde, sprach der Kapitän.

Wir haben eine Rauchentwicklung im Maschinenraum. Weitere 30 Minuten später Meldung ,Raum konnte betreten werden. Ölaustritt aus einer Treibstoffleitung hat Rauch verursacht. Wir laufen jetzt auf Notstrom und die Crew läuft immer noch in Schwimmwesten. Klimaanlage wird ausgeschaltet. Die Kraftstoffleitung im Generatorraum ist geplatzt. Jetzt wird alles im Generatorraum gereinigt und versucht zu reparieren. Zum Glück ist nur einer kaputt. Wir haben noch drei Generatoren.

Endlich ist der Alarm abgeschaltet, die Rettunsboote wieder hochgezogen, da es sich nur um eine Rauchentwicklung und nicht um ein Feuer gehandelt hat.  Durch diese Einschränkungen konnten wir nicht mit voller Kraft weiterfahren. So erreichten wir den Hafen Mindelo um 15 Uhr statt um 8Uhr. Das bedeutete unser gebuchter Tagesausflug wurde gecancelt. Zum Trost bekamen wir den Preis erstattet und durften einen kostenlosen Halb Tagesausflug machen.

Da das Schiff nur mit Notstrom arbeitet, läuft nichts in der Küche. Es wird improvisiert.  Abendessen gab es an Land in einem Hotel.

Mittlerweile ist Donnerstag und wir liegen immer noch in Mindelo. Es sind Ersatzteile und Techniker eingeflogen worden die das Schiff reparieren sollen. Ich bin gespannt.

Auf jeden Fall ist Bahia de Salvador gestrichen.

 

11.10. Hafen La Coruna und auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela

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Im Hafen angekommen, stärkten wir uns erstmal mit einem guten Frühstück, immerhin wollten wir ja ein Stück vom Jakobsweg, 5km, bis in die Pilgerstadt Santiago de Compestela wandern. Vorher machten wir einige Aufnahmen von der Hafen Umgebung.

13 Uhr, wir verlassen das SchiffIMG-20181011-WA0063

Zuerst geht es 1 Stunde mit dem Bus zum 75km entfernten Ausgangspunkt der Wanderung.

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Angekommen, bekam jeder seine Jabobsmuschel. Wir waren eine Gruppe von 50 Personen. Die Temperatur von 18° war ideal zum Wandern. Der Weg ging über Strassen, durch Wald und Wiesen. Insgesamt wanderten wir 260 Höhenmeter und wieder runter in die Stadt. Unterwegs trafen wir Pilger die den ganzen Weg liefen, Barfuß oder in Jesuslatschen, Haupsache ankommen. Ankommen bedeutet, den Vorplatz der Kathedrale zu erreichen. Die Meisten, so auch wir, besuchten in der Kathedrale das Grabmal des Apostels Jakob.

Die Stadt Santiago de Compostela und der Besuch der Kathedrale war wir uns sehr beeindruckend. Aber das Highlight war, ein Teil des Jakobsweg, gewandert zu sein.

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Wieder an Board, konnten wir den schönen Tag, mit einem herrlichen Sonnenuntergang ausklingen lassen.

A Coruna, der Jakobsweg und Santiago de Compestella

Ich glaube der heutige Blog muss warten.
Heute bin ich im Restaurant gegangen, wie der Kellner in Dinner for one. Der Orkan aus der USA ist voll im Atlantik angekommen. Zur Zeit haben wir 12bft und fahren mit 24 Knoten.
Wir haben eine Bugkabine. Wenn ich diese Nacht durchstehe dann bin ich sicherlich Seefest.

1. und 2. See Tag

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Die erste Nacht an Board ist geschafft. Nun heisst es Koffer auspacken. Wir hatten Jeder 3 Koffer und die größten Befürchtungen das der Kabinen Platz nicht ausreicht. Aber wie ein Wunder passte alles in die Schränke incl. Schuhe und leere Koffer unter dem Bett.

Nun hiess es das Schiff zu inspizieren. Auf dem Sonnendeck war nicht an Sonnenbaden zu denken. Es war zu windig. Es gab zwar 2 Mutige die trotzdem bei 16° den Wirlpool ausprobierten.

Um 17uhr bekamen wir unser Logbuch in der AIDA Bar, bei Kaffee und Waffeln mit Eis, ausgehändigt. Es hat 117 Seiten, also für jeden Tag eine.

18.30Uhr war Volleyball. Das soll jeden Tag stattfinden. Es haben sich schnell 3 Mannschaften gefunden und so konnten wir eine Stunde spielen. Inzwischen fuhren wir durch den Ärmelkanal in Richtung Biskaya. Der Wind und die Wellen nahmen langsam zu. In der Nacht, hatte ich das Gefühl aus dem Bett zu fallen. Der 2. Seetag begann weiterhin so stürmich. Heute war ein relaxter Tag, wir hatten keine Termine. Auf Deck, bei mittlerweile Windstärke 10bft., hielten wir es nur eine Stunde aus. Dafür gab es Sangria zu trinken.

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Morgen hoffen wir, das unser geplanter Ausflug in Spanien A Coruna stattfindet. Es hängt davon ab, ob der Wind nach läßt. Geplant ist ein Stück den Jakobsweg, bis zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela zu wandern.

8.10.2018 Von Solingen Hbf – nach Hamburg Hbf

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10.50Uhr, mit etwas Verspätung geht es los. Die Bahnfahrt mit einem Glas Prosecco war sehr Kurzweilig.  In Hamburg angekommen hiess es schnell den richtigen Ausgang finden, um 15Uhr sollte der letzte Bus zum Cruise Terminal fahren. Durch die verspätete Bahnfahrt hatten wir genau 15min. um die AIDA Transferstelle zu finden. Endlich gefunden, Koffer abgegeben und ab in den Bus. Die Fahrt zum Terminal dauerte 10min. Noch eine Kurve, da liegt sie, die AIDA Aura.

Schnell zum Check in Schalter, nachdem wir unsere Boardkarte bekommen haben, gab es zum Empfang erst mal ein Glas Sekt und ein Foto mit der Weltkugel.

Alle Mann an Board hiess es um 17Uhr. Schnell ein Blick in die Kabine geschaut, da kam schon das Kommando , alle Mann zur Seenotrettungsübung mit Schwimmweste an Deck. War etwas lästig, aber notwendig. So, erst mal Abendessen bevor das Schiff ablegt. Um 20Uhr war es endlich so weit, es hiess, Leinen los. Die Ausfahrt wurde von einem Feuerwerk begleitet.

Jetzt sind wir schon auf den nächsten Tag gespannt.

 

Endlich ist es soweit, AIDA Aura, wir kommen

Heute geht es los, um 10.30Uhr fährt der Zug nach Hamburg. Die Flasche Sekt steht schon bereit. 😉 Ich bin so aufgeregt. Es wird ein Feuerwerk bei der Ausfahrt aus dem Hafen geben, aber keinen Live Film in Facebook. Das ist der AIDA Luna vorbehalten die Zeitgleich aus der Werft kommt. Egal, machen wir unseren eigenen Live Film. 😊

Ab sofort wird alles nur noch durch die Weltreise Brille geschaut.

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